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Erfolgreicher KI-Tag am Goethe-Gymnasium Emmendingen

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Mitarbeitende der Hochschule Offenburg geben Schüler*innen und Lehrkräften Einblick in Chancen und Gefahren der neuen Hochtechnologie.

Schüler*innen stehen in einem Klassenraum um einen humanoiden Roboter und einen Roboter-Hund herum
© Hochschule Offenburg
Ein Frau steht in einem großen Saal vor einer Leinwand und hält einen Vortrag vor sitzenden Zuhörenden
© Hochschule Offenburg

Um KI und verwandte Bereiche ging es jetzt bei einem pädagogischen Tag der etwas anderen Art am Goethe-Gymnasium Emmendingen. Der etwas anderen Art deshalb, weil sich nicht allein die Lehrerinnen und Lehrer weiterbildeten, sondern gleichzeitig auch die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 bis zur Kursstufe. Eigens angereiste, ehrenamtliche Gastdozenten boten dazu spezielle Vorträge an.

Von der Hochschule Offenburg beteiligten sich Prof. Dr. Günther Waibel, Prof. Dr. Jörg Lienhard (Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik) und Prof.in Dr. Daniela Oelke (Fakultät Elektrotechnik, Medizintechnik, Informatik) sowie einige wissenschaftliche Mitarbeitende mit Praktischen Projekten und einem Vortrag an dem Angebot. Mitgebracht hatten sie zudem ihren Roboter-Hund und einen humanoiden Roboter. Gemeinsam erklärten sie den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in Emmendingen, was mit künstlicher Intelligenz (KI) technisch heute schon möglich ist – und wie sie den Roboter-Hund beispielsweise dazu bringen, seitwärts oder auf zwei "Pfoten" zu laufen. Die Schüler zeigten sich begeistert, verfolgten aufmerksam die etwas staksigen Bewegungen des Roboter-Hunds, warteten gespannt darauf, dass er wieder selbstständig einen Handstand machte und waren sich am Ende einig: „Wir haben heute einen super Einblick in KI gekriegt, so macht KI Spaß!".

Schulleiter Dr. Ulrich Schmidt hatte das aufwändige Programm gemeinsam mit dem Elternbeirat auf die Beine gestellt, um den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, wo die Chancen, aber auch die Risiken von KI liegen. Er hoffte mit Blick auf ChatGPT und Co., dass den Schülerinnen und Schülern klar geworden ist: Die eigentliche Intelligenz sitzt nicht im Computer, sondern davor!